facebook

Aktuelles aus der (Zeit-)Arbeitswelt

01.05.2017

Entgelterhöhung für Maler ( Berlin ) auf 13, 10 EUR/h ab 01.05.2017

Am 1. Mai werden die Mindestlöhne im Maler- und Lackiererhandwerk erhöht. Ungelernte Beschäftigte müssen dann mindestens 10,35 Euro verdienen, gelernte Arbeitnehmer in Ostdeutschland 11,85 Euro. Während der vereinbarten Laufzeit sind noch weitere Entgelterhöhungen vorgesehen.

Bei ungelernten Kräften gibt es schon jetzt keine Ost-West-Unterscheidung mehr. Bei gelernten Arbeitnehmern wird die Diskrepanz am 1. Mai 2020 entfallen. Der Mindestlohngilt nicht für Fahrzeug- und Metalllackierer. Der 9. Entwurf der Malermindestlohnverordnung wurde am 9. Februar im Bundesanzeiger veröffentlicht.

21.07.2015

Paukenschlag aus Brüssel – unbefristete Überlassung verstößt nicht gegen EU-Recht !

Wie bekannt, besagt das deutsche AÜG, dass eine Überlassung “vorübergehend” zu erfolgen hat. Diese Formulierung erwies sich jedoch in der Praxis als Papiertiger, da der Gesetzgeber keine Sanktionen festgelegt hatte und deshalb entsprechende Klagen ins Leere liefen. Deshalb hatte die Kanzlei Templin und Thiess bei der EU-Kommission eine Vorprüfung für ein Verfahren gegen die BRD wegen Vertragsverletzung eingeleitet. Überraschenderweise beabsichtigt die EU-Kommission nun, dieses Verfahren einzustellen, denn die Zeitarbeitsrichtlinie 2008/104/EG sehe keine Beschränkung der Dauer der Arbeitnehmerüberlassung vor. Nach diesem Paukenschlag stellt sich nunmehr im Umkehrschluss sogar die Frage, ob §1 AÜG, nach dem eine Überlassung stets vorübergehend zu erfolgen hat, überhaupt mit europarechtlichen Vorgaben in Einklang steht. Mehr noch: auch für die Pläne der Bundesregierung, künftig eine Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten zu etablieren, dürfte die Stellungnahme aus Brüssel interessant sein…

22.07.2014

Mindestlöhne im Maler- und Lackiererhandwerk ab August wieder allgemeinverbindlich

Das BMAS hat den Tarifvertrag Mindestlohn im Maler-und Lackiererhandwerk mit Wirkung zum 1. August 2014 für allgemeinverbindlich erklärt. Wie berichtet, war der Mindestlohn in dieser Branche vorübergehend außer Kraft. Ungelernte Arbeitnehmer erhalten bundesweit mindestens 9,90 pro Stunde. Gelernten Arbeitnehmern ist ein Mindestentgelt von 10,50 / 12,30 / 12,50 (Tarifgebiet Ost / Berlin / West) zu zahlen. Erhöhungen sind jeweils für Mai 2015 und 2016 vorgesehen.

(Quelle Kanzlei HK2)

10.07.2014

70 Prozent der Unternehmen nutzen externe Mitarbeiter

Zeitarbeit gehört zu den beliebtesten Möglichkeiten, den Personalbestand flexibel an den Bedarf anzupassen. 70 Prozent der befragten Unternehmen gaben in der Untersuchung „Flexibilität im Personaleinsatz“ des ifo Instituts München an, dieses Instrument zu nutzen. Dabei spiele es keine Rolle, in welchem Wirtschaftsbereich ein Unternehmen tätig ist und wie viele Mitarbeiter beschäftigt sind. Es habe keine signifikanten Abweichungen von den Durchschnittswerten gegeben, heißt es in der Studie, die von einem großen Personaldienstleister in Auftrag gegeben wurde.

(Quelle iGZ)

13.05.2014

Kaum Verstöße gegen Mindestlohn

In der Zeitarbeit wird der Mindestlohn eingehalten, ergab die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. In 2013 deckte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) in der Arbeitnehmerüberlassung prozentual die zweitwenigsten Verstöße auf. Lediglich die Branche „Bergbauspezialarbeiten auf Steinkohlebergwerken“ schnitt noch besser ab – hier fand die FKS in zehn Prüfungen überhaupt keine Verstöße. In der Zeitarbeit wurden nach 3.124 Prüfungen insgesamt 63 Verfahren eingeleitet. Das entspricht einem Anteil von zwei Prozent.

(Quelle iGZ)

08.05.2014

Zeitarbeit=Normalarbeit

„Und es gehört noch immer zu den ganz großen Irrtümern der Politik, Zeitarbeit als atypisches Arbeitsverhältnis einzustufen. Sozialministerin Katrin Altpeter sollte eigentlich wissen, dass Mindestlohn und soziale Standards in der Zeitarbeitsbranche längst zum Alltag gehören.“ So reagierte der iGZ-Landesbeauftragte für Baden-Württemberg, Armin Zeller, auf eine Veröffentlichung der BW-Sozialministerin Katrin Altpeter über atypische Arbeitsverhältnisse. Bei Zeitarbeitsverhältnissen, von denen fast 90 Prozent unbefristet seien, handele es sich um Normalarbeitsverhältnisse. „Und 89,6 Prozent arbeiten in Vollzeit“, so der Sprecher der Landesbeauftragten im iGZ-Bundesvorstand.

„Laut jüngsten Ergebnissen zahlen 90,7 Prozent der im iGZ organisierten Zeitarbeitsunternehmen profilbezogen übertarifliche Entgelte“, betonte Zeller.

Von einem Armutsrisiko könne also keine Rede sein – im Gegenteil, Zeitarbeit stelle sogar eine doppelte Chance dar: „Die Zeitarbeit bietet nicht nur ein Sprungbrett zurück auf den Arbeitsmarkt, sondern auch die Möglichkeit, ins Stammpersonal der Kundenunternehmen übernommen zu werden.”

(Quelle: iGZ)

02.05.2014

Übertarifliche Bezahlung in der Zeitarbeit

Um bis zu 4,8 Prozent stiegen die Tariflöhne der Zeitarbeitsbranche zum Jahreswechsel an. Trotz der ohnehin schon kräftigen Erhöhung zahlten Ende Januar 90,7 Prozent der iGZ-Mitgliedsunternehmen profilbezogen übertarifliche Entgelte. Das ergab die jüngste Auswertung des iGZ-Mittelstandsbarometers, einer regelmäßigen Befragung der Mitglieder des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ).

Dabei zeigt sich, dass der Fachkräftemangel sich zunehmend in der Bezahlung der Zeitarbeitskräfte widerspiegelt: je höher die Ausbildung, desto höher die Chance auf eine übertarifliche Bezahlung – zusätzlich zu dem ohnehin schon höheren Grundlohn. 83,5 Prozent der über Zeitarbeit beschäftigten Akademiker erhielten Ende Januar übertarifliche Zulagen, bei Facharbeitern lag dieser Anteil bei 75,7 Prozent. Selbst im Helferbereich bekam noch mehr als jeder zweite Angestellte einen Lohn ausgezahlt, der über die Vorgaben des iGZ-DGB-Tarifwerkes hinausgeht.

Unbefristete Vollzeitbeschäftigung

Aktuell sind in Deutschland rund 730.000 Zeitarbeitskräfte beschäftigt. Laut aktuellem iGZ-Mittelstandsbarometer arbeiten 89,6 Prozent von ihnen in Vollzeit, 83,2 Prozent haben unbefristete Arbeitsverträge.

(Quelle: iGZ)

30.04.2014

Beschäftigungszahlen in der Zeitarbeit steigen weiter

In der Zeitarbeitsbranche zeigt der Pfeil laut Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit weiter nach oben: Die Beschäftigtenzahl legt schon seit mehreren Monaten in saisonbereinigter Rechnung zu und liegt deutlich über dem Vorjahresniveau (+25.000 oder +3,5 Prozent).

Aktuell verzeichnet die Agentur für den Monat Februar 2014 insgesamt 724.500 Zeitarbeitskräfte in Deutschland – das bedeutet ein Plus von 24.770 Zeitarbeitnehmern im Vergleich zum Februar 2013.

(Quelle: iGZ)

Arbeitsschutz: Kontrolle in der Zeitarbeitsbranche besser als erwartet

Eine Kontrolle des Arbeitsschutzes in 59 Leiharbeitsfirmen und 157 Entleih-Firmen in NRW ergab, dass die Arbeitsbedingungen für Leiharbeiter in der Regel genauso gut sind wie für Stammkräfte. „Die Leiharbeitsbranche ist auf dem Weg aus der Schmuddelecke“, sagte Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD)

Die bisher unveröffentlichte Prüfung durch die NRW-Behörden ergab, dass bei zwei Drittel der Ver- und Entleiher der Arbeitsschutz in Ordnung war. Nur in 4,5 Prozent der Entleih-Betriebe und bei 8,5 Prozent der Verleiher war der Arbeitsschutz ungeeignet. In wenigen Fällen wurden höchstzulässige Arbeitszeiten überschritten oder etwa die betriebsärztliche Betreuung vernachlässigt.

(Quelle: “Der Westen”)

21.03.2014

IW-Zeitarbeitsindex stellt aktuelle Zahlen zur Zeitarbeit vor

Die Zahl der Zeitarbeitnehmer in Deutschland ist im Januar 2014 auf 830.000 Beschäftigte gesunken – ein Rückgang von 3 Prozent. Dies wird aus dem aktuellen IW-Zeitarbeitsindex ersichtlich, den das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) im Auftrag des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister (BAP) erstellt. Der „vergleichsweise kräftige Rückgang der Zeitarbeitnehmerzahl in den Wintermonaten“ sei jedoch saisonüblich für die Zeitarbeitsbranche, heißt es im IW-Zeitarbeitsindex.

Ermittelt wurden vom IW Köln auch Entwicklungen im vergangenen Jahr 2013. So heißt es im Bericht in keinem Monat sei im betreffenden Zeitraum die Grenze von 900.000 Zeitarbeitnehmern erreicht oder gar überschritten worden. Während sich zwischen September und November 2013 die Zahl der Zeitarbeitnehmer „in einem engen Korridor“ zwischen 886.000 und 895.000 Beschäftigten befunden hätte, sei der Wert im Dezember 2013 um 4,1 Prozent auf rund 856.000 Zeitarbeitnehmer gesunken.

Für den Bericht hat das IW Köln Daten von 1.859 (Befragungswelle 64) und 1.804 (Befragungswelle 65) BAP-Mitgliedsunternehmen beziehungsweise deren Niederlassungen ausgewertet.

(Quelle: Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister)

 

20.03.2014

Mindestlohn ab 01.01.2015

Jeder Arbeitnehmer in Deutschland soll ab 2015 Anspruch auf einen Stundenlohn von 8,50 Euro haben. Das Arbeitsministerium legte einen Gesetzentwurf zum Mindestlohn vor.

Der Entwurf sieht nur wenige Ausnahmen vom Mindestlohn vor: etwa für Minderjährige, ehrenamtlich Tätige, Praktikanten – und für Langzeitarbeitslose, die mit Hilfe von Lohnzuschüssen eine Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt finden. Am 2. April soll das Kabinett den Entwurf verabschieden. “Die Höhe des Mindestlohns beträgt ab dem 1. Januar 2015 brutto 8,50 Euro je Zeitstunde”, heißt es in dem Entwurf. Der Mindestlohn soll jährlich angepasst werden, erstmals aber mit Wirkung zum 1. Januar 2018.

Auf der Grundlage bestimmter Tarifverträge darf der Mindestlohn längstens bis Ende 2016 unterschritten werden. Entsprechende Vereinbarungen gibt es etwa für die Zeitarbeit, das Friseurhandwerk und die fleischverarbeitende Industrie.

(Quelle: N24)

 

 

 

Aktuelle Job-Angebote
Kontakt

Disposition:
Tel. 030-28478-218/216
Fax: 030-28478-171
E-mail: info@aroso24.de
Web: www.aroso24.de